Archiv für Juli 2012

ÖVP-STADTERNEUERUNG will SCHWIMMBECKEN in den STADTSEE BAUEN!

Sonntag, 22. Juli 2012

Arbeitskreis Stadterneuerung “Jugend, Freizeit und Tourismus”  dem Gemeindeprojekt “Baden im Stadtsee” zugestimmt!

Bürgermeister lässt im GR abstimmen ohne vorher  eine Bevölkerungsmehrheit zu fragen!

Bereits in der GR-Sitzung am 28.Juni 12 hat Bgm. Kramer über das Projekt “Baden im Stadtsee” abstimmen lassen und neben der FPÖ stimmte PRO-GR ADir. Erika Jungwirth dagegen.

Am 10.Juli gab es  eine PRO-Versammlung, zu der alle PRO-Kandidaten  geladen waren. In der Abstimmung ergab sich ein klares NEIN  für das Projekt “Baden im Stadtsee”, man entschied sich für die Durchführung einer Volkbefragung, um die “Verschandelung des Stadtsees” zu verhindern.

FPÖ-Obmann Alois Kainz sammelt Unterschriften für eine Volksbefragung, die Bevölkerung schätzt den Mut und Einsatz

Einige Tage später informierte der FPÖ-Obmann Alois Kainz  die PRO-Partei , dass er selbst  eine Volksbefragung durchführt. GR von PRO und FPÖ-Obmann  einigten sich, dass die Volksbefragung von Obmann Alois Kainz nunmehr erledigt wird.  Aussagen zufolge soll es bereits weit mehr als 300 Unterschriften der AllentsteigerInnen für eine Volksbefragung geben, was damit einen eindeutigen Erfolg für die FPÖ und eine ebenso deutliche Niederlage für die ÖVP-Gemeinde bringen dürfte.

ÖVP Allentsteig in der Zwickmühle!

Wenn es zur  Ablehnung des Projektes” Baden im Stadtsee”, dessen Schwerpunkt das “Fischfreie Schwimmbecken im Stadtsee” ist, kommt, was auch erwartet werden kann, dann werden sich die Vertrter des “Arbeitskreises Jugend, Freizeit, Tourismus”, genannt Zukunftsforum, unter Reinhard Waldhör und Peter Hinterleitner schwer tun, ” glaubwürdig und demokratisch gestärkt”  aus dem “Wasser” zu steigen, ohne nass zu werden! Die “Parteitreue”  der ÖVP-ler wird auf eine harte Probe gestellt werden, entscheiden sie sich für “ALLENTSTEIG”  und verhindern sie das sündteure Projekt Baden im Stadtsee oder stimmen sie einfach blindlings mit Ja, um Kramer, Waldhör & Co zu retten! Das könnte alles noch sehr spannend werden, jedenfalls interessanter als jedes Feuerwerk am Stadtsee!

Verliert  das Zukunftsforum der Gemeinde unter Kramer-Waldhör-Weber-Hinterleitner u.a., so bleiben nur etliche Szenarien für die ÖVP-Allentsteig übrig, wobei der Mut des FPÖ-Obmann Alois Kainz auf jeden Fall der politische Sieger bleibt, egal mit oder ohne Stimmenmehrheit,  das bleibt schon jetzt unbestritten!

1. Szenario: DIE ÖVP-Mehrheit fährt einfach stur über eine evtl. Stimmenmehrheit darüber, was zu weiteren Stimmenverlusten bei der NR-LT-Wahl 2013 und bei den GR-Wahlen 2015 ihre negativen  Auswirkungen hätte.

2. Szenariao: Die ÖVP-Gemeinde bastelt noch schnell an einem Kompromiss, ändert gewisse PROJEKTTEILE, wo beide, FPÖ und ÖVP ihr Gesicht nicht verlieren! Damit wieder Ruhe ist! Ob sich die FPÖ darauf einlassen würde, bleibt eine Frage !

3.Szenario: Die ÖVPAllentsteig gibt klein bei, rudert zurück  und ändert das Konzept zur Gänze, indem sie auf den Verbau des Stadtsees verzichtet und die WALDBADANLAGE einfach saniert. Damit wäre die FPÖ zwar Sieger, aber die ÖVP nur “Einmalverlierer”, was die Bevölkerung bis 2015 evtl. vergessen würde! Beide Parteien hätten gewonnen, ebenso die Bevölkerung!

4.Szenario: Die ÖVP-Gemeinderäte treten zurück und schreiben eine Neuwahl aus.

Argumente aus der Bevölkerung, die gegen das “Projekt Baden im Stadtsee” sprechen:

. wozu sollen wir 500.ooo – 600.000 unserer Gemeindemittel dafür ausgeben, wo es viele andere wichtige Aufgaben gibt, die notwendiger sind, als ein Schwimmbecken im See. Es müssen Projekte gemacht werden, wo die  g e s a m t e  Bevölkerung einen  g a n z j ä h r i g e n  Nutzen hat!

. wir sind mit unserem Waldbad zufrieden, Schaffarik, Wögenstein, Schweizer haben eine gute Lösung für die Gesamtanlage gefunden, getrennte Badebereiche, Schwimmbescken-Seebaden, niemand stört den anderen, es sind jedem Badebesucher  alle Möglichkeiten offen

. die Gemeinde soll alles so lassen, wie es ist, hat schon genug Geld gekostet, man hätte das alte schöne Badehaus lassen können, ist aber jetzt zu spät, alle haben sich an den Beton gewöhnt, die Gemeinde soll alles schön sanieren und reaparieren, wenn es sein muss, eine neue Wärmepumpe kaufen,  wenn etwas bricht, muss es erneuert werden, das ist bei allen Geräten so, dann hält alles wieder 30-40 Jahre

. wer hat denn die Schnapsidee gehabt, ein Schwimmbecken in den See zu bauen und das Nierosterbecken zuzuschütten

. Wieviele wirkliche Badetage haben wir im Jahr

. was heißt “baden im See”, das machen wir schon über 100 Jahre in Allentsteig, das hat die ÖVP Allentsteig, nicht neu erfunden

. Seekonzept, was hat das mit einem Schwimmbecken im See zu tun?

. lasst den Stadtsee in Ruhe, er ist unser Juwel und verbaut ihn nicht weiter, wir haben einen so schönen See, den Kramer, Waldhör, Hinterleitner nicht noch schöner machen können, die Natur hat ihn schön genug gemacht! Lasst ihn, wie er ist, es wurden schon genug Fehler gemacht!

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Wir sammeln Kommentare zum Thema, schreibt sie uns! Sie müssen aber sachlich bleiben und dürfen nicht beleidigend sein.

Badehaus am See

Badehaus in den 30er Jahren erbaut. Es wäre schön gewesen, dieses in den 90er Jahren zu revitalisieren.

Bootshaus am See

Bootshaus an der Seepromenade

Oberhalb des Badehauses begann das Villenviertel für die Sommerfrischler, wo jährlich mit 400 Fremden gerechnet werden konnte. Der See mit seinen Einrichtungen bildete damals schon ein “wirtschaftliches Seekonzept”.

Dazu erreichte uns folgender Kommentar:

Prof. Mag. Michael Welz sagt:

24. Juli 2012 um 8.42

ich bin auch der Meinung, dass dieses Schwimmbecken im See ein seltsamer Schildbürgerstreich wäre. Das braucht wirklich niemand. Mit dem vielen Geld könnte man einiges für die Verschönerung des Stadtbildes etc tun – von der Kulturförderung ganz zu schweigen …
Apropos Stadtsee: ich habe immer wieder Gäste von auswärts, privat und/oder internationale Künstler mit Gastspielen im Stadttheater. Wenn ich ihnen den schönen Stadtsee zeige, sagen alle- wirklich alle: sehr schön – aber das knallgelbe Haus da links, das ist ja grausig. Diese Farbe des Seerestaurants ist ja nun wirklich ein aufdringliches Ärgernis, wenigstens die sollte schleunigst geändert werden. Kostet bestimmt keine 500.000 …
Mit herzlichen Grüßen,
Michael Welz,
Stadttheater