Archiv für August 2012

Waldhör freut sich über Personaleinsparung

Freitag, 31. August 2012

Wird das „Seeprojekt“ der ÖVP und SPÖ verwirklicht, so freut sich ÖVP-StR Reinhard Waldhör, wie er im „Kurier“ betont, dass für ihren Plan in Zukunft mit nur mehr einem Mitarbeiter ausgekommen wird. Personalabbau im Waldbad also – ein befremdlicher „Sager“ für einen Gemeindemandatar, der noch dazu ein Personalvertreter ist.
(Anm.: Reinhard Waldhör ist Betriebsratsvorsitzender vom Klinikum Horn.)

Und dass man in ein bestehendes Objekt laufend investieren, es in Schuss halten muss, weiß jeder Häuselbauer. Eigenheimbesitzer kämen gar nicht auf die Idee, gleich ein neues Haus zu bauen, weil das vorhandene Gebäude Abnützungserscheinungen aufweist. Das könnte und würde sich niemand leisten.

Leute, kommt doch von eurem hohen Podest herunter und richtet euch nach den Wünschen der Bevölkerung: Hier geht es nicht um Prestigebauten, sondern um Gemeindegelder, die umsichtig und sinnvoll einzusetzen sind.
Und auch die größten Optimisten glauben nicht daran, dass das geplante sündteure Neuprojekt „Baden im See“ in Zukunft nichts mehr kostet……

Gemeinde Allentsteig startet Werbekampagne für “Baden im See”!

Dienstag, 14. August 2012

Mit einer amtlichen Mitteilung will sich  die Gemeindeführung  auf einen “Ideen-und Planungsprozess” hinausreden, der über ein Jahr gedauert haben soll. Die Gemeinde spricht davon, dass die Bevölkerung und Jugend ( die ohnehin zur Bevölkerung gehört!!!) “eingebunden” gewesen wäre.  Wenn etwa 10 Personen – die ÖVP Gemeinderäte nicht mitgerechnet- die Bevölkerung präsentieren, dann würde es stimmen! Wir haben aber etwa 2000 Einwohner, das nennt man dann Bevölkerung, nur um nichts zu verwechseln!

Das Info-Blatt der Gemeinde bringt keine neuen Daten, die wichtigen Fragen bleiben offen! In den See ein Schwimmbecken zu bauen, wo es bereits ein schönes Waldbad gibt, bleibt der Bevölkerung unverständlich und ist kaum jemand zu erklären!

Bleibt die Volksbefragung der FPÖ Allentsteig “auf der Strecke? Die Gemeinde erwähnt die Initiative in ihren Aussendungen mit keinem Wort, sondern berichtet, dass die Fa. Wagner schon beauftragt sei, also ohne die Bevölkerung vorher abstimmen zu lassen! So kann Macht auch ausgeübt werden! Wo ist da die “Bevölkerung” eingebunden?

HEUTE: Seekonzept oder “Mega-Unsinn”

Samstag, 11. August 2012

Zum geplanten Seekonzept schreibt nach der Kronenzeitung, dem Kurier auch die Heute-Zeitung.

Lesen Sie mehr ….    Nö Heute Idylle am See soll Mega-Bad weichen

Großmannssucht in ALLENTSTEIG???

Freitag, 10. August 2012

Zuerst hat man das 12 ha große Gewässer, das eigentlich ein TEICH ist, weil von Menschenhand geschaffen, in STADTSEE umbenannt. Die Teichgasse wurde zur Seestraße und die Teichpromenade zur Seepromenade. Einzig der Teichdamm durfte seinen Namen behalten.

Nun geht man in Allentsteig, so die Mehrheit der derzeitigen Gemeindeverantwortlichen, noch einen Schritt weiter: Sie wollen einen Pool in den Teich bauen, krempeln alles um, geben 600.000 Euro aus. Und sie bezeichnen ihr ehrgeiziges Vorhaben als „Baden im See“, was man doch ohne diesen sündteuren Klimbim schon seit dem vorigen Jahrtausend konnte!

KURIER: ALLENTSTEIGER STADTSEE

Mittwoch, 08. August 2012

Unter dieser Adresse ist der Kurier-Artikel nachzulesen:

http://kurier.at/nachrichten/niederoesterreich/4506373-allentsteig-badplaene-schlagen-hohe-wellen.php

POSTINGS ZUM KURIER ARTIKEL „ Allentsteig: Badpläne schlagen hohe Wellen“
03.08.2012, 08:52
Kennen wir das in Allentsteig nicht eh schon? Wenn Projekte geplant werden, will keiner mitarbeiten, aber dann laut schreien, wenn etwas verwirklicht werden soll und die Idee ist von jemand anderen! Interessant wäre, ob der Hr. Kainz einen Alternativplan hat oder ob er nur einfach “dagegen” ist, wie immer, wenn etwas von einer anderen Partei kommt!
03.08.2012, 15:19
Würde ich Allentsteig nicht schon von früher her kennen, würde ich mich auch wundern. So aber passt die Geschichte genau ins Erfahrungsbild.
03.08.2012, 15:38
In NÖ gibt es nur einen ganzen See, das ist der Lunzer See und einen Teil des Erlaufsees, der aber großteils zur Steiermark gehört. Der Edlesbergersee bei Gutenbrunn, der Herrensee in Litschau und der Allentsteigersee sind alles Teiche, also von Menschenhand geschaffene Wasserflächen.
Das “Wildbaden” ist an jedem öffentlichen Gewässer im Rahmen des “Gemeingebrauchs”, wie das im Wasserrechtsgesetz heißt, erlaubt. Nur sobald Anlagen zum Umziehen, Liegen, Einsteigen etc. offiziell und gegen Entgelt angeboten werden, tritt das Bäderhygienegesetz und die Untersuchungspflicht bezüglich Wasserqualität in Kraft. Und dann gibt es auch noch das Fischereirecht und einen Fischereipächter und der Kuddelmuddel ist perfekt. So wie ich die Sache in Erinnerung habe, geht es wieder nur um die Fischerei. Die Namen Kainz und Jungwirth lassen bei mir die Alarmglocken schrillen.
05.08.2012, 20:28
Ich habe in meinen unzähligen Gesprächen über das Projekt noch keinen einzigen Menschen getroffen, der sich bei der Vorstellung einen Pool in den See zu bauen und den Wald am Teichrand zu abzuholzen nicht “aufs Hirn gegriffen” hat!
Vielleicht sollte man sich Beispiel an erfolgreichen Teichsanierungen der Umgebung nehmen? Siehe Brühlteich Schwarzenau, Waldbad Groß Siegharts. Diese Badeanlagen sind stets überfüllt mit Besuchern. Warum? Einfache, nette Gestaltung vom Seeufer, familienfreundliche Einstiegsstelle und Schwimmbereich.
Und vorallem sollte der schöne Wald am Seeufer erhalten bleiben, denn durch ihn führt das Beliebteste, was Allentsteig seinen Bürgern überhaupt zu bieten hat und am meisten genutzt wird: die “Teichrunde”!
Ich finde es toll, dass sich Herr Kainz parteiunabhängig für eine Volksbefragung einsetzt!
UND ich finde es traurig, dass in Allentsteig wieder einmal manche Menschen einen Parteienkrieg aus dem Projekt Teichsanierung machen.
06.08.2012, 10:49
Kann Sandra Gumpinger nur vollinhaltlich recht geben. Verstehe nicht, warum Politiker immer gegen den Willen der Bevölkerung etwas durchsetzen wollen,
was ausserdem viel Geld kostet und wo doch die NÖ Gemeinden sowieso ziemlich verschuldet sind.
Hoffe der See bleibt wie er ist!

Endlich Jahrmarkt wieder ins Zentrum

Freitag, 03. August 2012
Die jahrelange Forderung von PRO scheint nun endlich zu greifen. Die in die Krennstraße „verbannten“ Märkte dürfen wieder ins Stadtzentrum zurück.
„Märkte gehören ins Zentrum!“, verlangten  auch die Allentsteiger, sie sollen ja die Stadt beleben, aber Kramer & Co haben die Bevölkerungswünsche bisher ignoriert und mit ihrem Justament-Standpunkt entwickelten sich die Krennstraßen-Märkte zu einem regelrechten Flop – immer weniger Standl, immer weniger Besucher. Kramers Ideen sind halt doch nicht immer die besten.
Nun scheinen die Gemeindeverantwortlichen endlich nachzugeben!